Gestatten: Rebekka Schrade

Rebekka Schrade tritt die Nachfolge von Heidi Brecht geb. Benzko an
wir möchten sie der Gemeinde vorstellen:
Rebekka, du bist hier in Egenhausen aufgewachsen und daher in der Gemeinde schon Großteils bekannt. In den letzten Jahren war nicht Egenhausen dein zu Hause wo warst du denn überall?
Nach einem Internatsjahr in Aidlingen habe ich die Ausbildung zur Hauswirtschafterin auf dem Schönblick bei Schwäbische Gmünd abgeschlossen. Danach war ich für ein Jahr als stellvertretende Hauswirtschaftsleiterin auf dem Kapf tätig. In dieser Zeit habe ich viel über Jugendarbeit nachgedacht und bewegte den Gedanken, als Jugendreferentin zu arbeiten. Daher habe ich mich für einPraktikumsjahr bei den Altpietisten in Reutlingen beworben. Darauf folgten vier Jahre Ausbildung am Theologischen Seminar in Adelshofen und ein anschließendes Anerkennungsjahr. In diesem Jahr, in dem ich vom Theologischen Seminar angestellt war, arbeitete ich in einem Team in verschiedenen Gemeinden. Dort führten wir Kinderbibelwochen, Seminare, Schulungen und dergleichen durch. Da ich für mich kein passendes Jugendreferentenangebot gefunden haben, arbeitete ich für ein halbes Jahr wieder als Hauswirtschafterin in Beihingen.
Doch soviel ich weiß bist du die letzten Monate aber im Ausland gewesen. Wo warst du und was hast du gemacht?
Ich habe für 5 Monate bei den Fackelträgern in Schweden gearbeitet, um die Zeit bis zur jetzigen Anstellung zu überbrücken. In Schweden habe ich in einem adventureprogramm gearbeitet, also Freizeitprogramme für schwedische Konfirmandengruppen organisiert und Gäste durch den Hochseilgarten begleitet.
Worauf freust du dich besonders,. Wenn du an dein neues Aufgabengebiet denkst?
So wie ich die Kirchengemeinden Spielberg und Egenhausen in den letzten Jahren beobachten konnte, sind es Gemeinden mit vielen hochmotivierten Mitarbeitern in vielen Gruppen und Kreisen. Im Rahmen meiner vielfältigen Aufgaben freue ich mich besonders auf die Zusammenarbeit mit diesen Mitarbeitern, sie zu begleiten, motivieren und schulen.
Vielen Dank für dieses Gespräch und schon jetzt für deinen Einsatz für unsere Gemeinden. Wir wünschen dir viel Freude und Gottes reichen Segen!
Übrigens: Rebekka Schrade erreichen Sie ab Oktober 2009 in der Dienstwohnung beim Egenhauser Gemeindehaus.
Was tut unsere Diakonin eigentlich so den lieben langen Tag???
So manch einer hat sich wohl schon diese Frage gestellt! Daher will ich einen kleinen Einblick in meinen Alltag, meine Aufgaben geben.
Seit September 2009 bin ich nun schon als Gemeindediakonin (mit 60%) im Bereich Kinder- und Jugendarbeit in Egenhausen/ Spielberg angestellt. Am Anfang habe ich mir selbst oft die Frage gestellt- Was heißt das nun? Was sind nun genau meine Aufgaben?
Mittlerweile kann ich diese Frage besser beantworten!
Wenn ich die Aufgaben meines letzten Jahres beschreiben soll, würde ich von drei Aufgabenfeldern sprechen, in denen ich hauptsächlich tätig war und bin. Dies ist zum einen die Begleitung der Mitarbeiter (die im Bereich Kinder- und Jugendarbeit tätig sind), Begleitung des aktuellen Konfirmandenjahrgangs und die Kindergottesdienstarbeit. Da sich mancher vielleicht kaum vorstellen kann wie eine „normale“ Arbeitswoche bei mir aussieht versuche ich eine zu beschreiben…
Gewöhnlich beginnt meine Woche Dienstags mit einer Dienstbesprechung bei Herrn Raiser. Danach verschwinde ich für einige Zeit im Büro und versuche meine Emails (Post) abzuarbeiten und die Woche zu organisieren. Darunter fällt auch die Vorbereitung der verschiedenen Gruppen, sei dies Konfitage, Hauskreise, Kindergottesdienst, Frauenkreis… An den meisten Abenden bin ich außer Haus unterwegs. D.h. in Sitzungen oder zu Besuch bei Hauskreisen. Samstagmorgens treff ich dann die Konfis oder auch mal die Kirchengemeinderäte.
So ist meine Woche ganz abwechslungsreich, bis sie Sonntags manchmal von einem Familiengottesdienst, Kinderkirche oder sonstigem abgerundet wird. Sonderaktionen wie Mitarbeiterfreizeit, Konfifreizeit, Kinderbibelwoche, Jungscharlager, Fortbildungen… nehmen auch noch einen Teil meiner Arbeit in Anspruch.
So ist mein Alltag sehr abwechslungsreich und bunt!
Ich bin sehr gerne hier und freue mich an meiner Arbeit.
Wer noch mehr wissen möchte über meine Arbeit darf gerne nachfragen.
Liebe Grüße Rebekka
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